Interviews

Ein ganz besonderes Label

Ich bin an meiner Serie zum Deutschlandjahr in den USA dran. Radiosendungen mit Musikthemen, die Deutschland und Amerika verbinden. Eine davon ist die Geschichte des Labels Bear Family Records aus dem kleinen Dorf Holste-Oldendorf. Im Frühjahr bin ich dorthin gefahren, um Detlev Hoegen zu treffen und mit ihm über den weltweiten Erfolg des ganz besonderen und einzigartigen Independent-Labels zu sprechen. Denn Bear Family hat mit seiner Archivarbeit und seinen umfangreichen Dokumentationen viel dazu beigetragen, dass zahlreiche Künstler gerade aus dem Folk, Country und Americana Bereich nicht vergessen wurden. Und als begeisterter Sammler von historischen Aufnahmen kommt man an diesem Label einfach nicht vorbei. Eine wahrlich deutsch-amerikanische Musikerfolgsgeschichte:

Eisbrecher

Eisbrecher sind erneut auf Sturmfahrt. Die neue Platte ist das siebte Studioalbum der Band. Sie haben ihren unvergleichlichen Sound beibehalten, der nach wie vor begeistert. Sie zählen für mich zu einer der besten Rockbands im deutschsprachigen Raum. Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten hier und da, schafften Alex Wesselsky und ich es doch noch miteinander über das Album, die aktuelle politische Situation, die USA und vieles mehr zu sprechen, hier ungekürzt wiedergegeben. Alex wusste von meinen Reisen in Krisen- und Konfliktgegenden und meinte, das Video zur ersten Single des neuen Albums “Was ist hier los?“ werde mir gefallen. Und das tut es, eine aktuelle Bilderschau, die zeigt in welchen verrückten Zeiten wir leben. Ein guter Anfang für ein Interview mit dem Frontmann von Eisbrecher:

Herbst in Peking

Auf Radio Goethe gibt es viele Bands zu hören, die ich richtig gut finde, die man aber wohl sonst kaum woanders im Radio hören. Herbst in Peking ist eine dieser Bands, die immer wieder im Programm auftauchen.

Nach 33 Jahren das erste Konzert

Irgendwie ist man das von deutschen Bands gewöhnt. Kraftwerk brauchten zwischen ihren Studioalben "Computer Welt" und "Tour de France Soundtracks" schlappe 22 Jahre. Nena übertrifft das noch deutlich. Sie brauchte 33 Jahre, nachdem ihr Hit "99 Luftballons" auf Platz 2 der amerikanischen Billboard Charts landete, um ihr erstes Konzert in den USA zu geben.